Benefits

Benefits, auch als Zusatzleistungen bekannt, sind ein bedeutender Aspekt in der modernen Arbeitswelt. Sie repräsentieren rationale Attraktivitätsfaktoren eines Arbeitgebers, die sich von den emotionalen Faktoren wie der Unternehmenskultur oder einer gemeinsamen Vision deutlich unterscheiden. Dieser Artikel widmet sich der umfassenden Betrachtung von Benefits. Dabei wird betont, dass Benefits alleine keinen herausragenden Arbeitgeber ausmachen, jedoch einen wichtigen (aber mittlerweile erwartbaren) Faktor darstellen, den Mitarbeitende heute oft voraussetzen. Denn die reinen Benefits sind leicht kopierbare Angebote, die kein großes Individualisierungsmerkmal des Arbeitgebers darstellen.

Welche Benefits gibt es?

Klassiche Benefitsangebote sind: Gesundheitsversorgung, Betriebliche Altersvorsorge, zusätzliche Urlaubstage, familiäre Leistungen, Mentorenprogramme, Sabbaticals, Firmenfahrzeuge, freie Verpflegung, Bildungs- und Fortbildungszuschüsse oder natürlich flexible Arbeitszeiten mit z.B. Homeoffice-Optionen.

In den vergangenen Jahren hat sich viel getan: Es gibt auch viele neuere Ansätze wie z.B. „unbegrenzte bezahlte Freizeit“, „ökologische Initiativen oder Gewinnbeteiligungsprogramme“. Arbeitgeber haben erkannt, dass zum Beispiel natürlich das Thema „Familie“ einen wesentlichen Bestandteil der Mitarbeiterzufriedenheit darstellt. Bislang war es meist eher so, dass die Unternehmen vor allem auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie abzielen. Neuere Ansätze gehen sogar noch einen Schritt weiter und bieten Fertilitätsunterstützung an und unterstützen so bereits Mitarbeitende bei der Familienplanung selbst. Benefits wie diese sind außergewöhnliche Tools, die zeigen, dass ein Unternehmen das Thema „Familie“ tatsächlich und ernsthaft unterstützt.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der Benefits von den Zielen, der Kultur und den Bedürfnissen des Arbeitgebers und seiner Mitarbeitenden abhängt. Ein maßgeschneidertes Benefit-Programm, das zur Identität und den Zielen des Unternehmens passt, kann dazu beitragen, die Arbeitgebermarke zu stärken und talentierte Fachkräfte anzuziehen. Wir Cakes helfen Unternehmen, sich individuell zu positionieren und die passenden Benefits und emotionalen Attraktivitätsfaktoren in eine authentische Arbeitgeberpositionierung und -marke zu integrieren.

Die Wechselwirkung mit anderen (emotionalen) Attraktivitätsfaktoren.

Es ist unbestreitbar, dass emotionale Attraktivitätsfaktoren wie eine gemeinsame Unternehmenskultur, das Verständnis für die Aufgaben und die zwischenmenschlichen Beziehungen einen bedeutenden Einfluss auf die Wahrnehmung eines Arbeitgebers haben. Diese Faktoren prägen die Identität und die Attraktivität eines Arbeitgebers in der Tat wesentlich stärker als Benefits. Hier wird die Bedeutung von Benefits im Verhältnis zu diesen emotionalen Faktoren genauer beleuchtet:

1. Emotionale Faktoren als Basis.

Gemeinsame Vision: Eine gemeinsame Vision oder ein geteiltes Unternehmensziel schafft Identifikation und Leidenschaft bei den Mitarbeitenden. Sie verbinden sich emotional mit dem Unternehmen und sind motiviert, zum Erreichen dieser Vision beizutragen.

Kulturelle Passung: Die Passung zwischen der individuellen Wertewelt eines Mitarbeitenden und der Unternehmenskultur beeinflusst maßgeblich die Zufriedenheit und das Engagement. Eine harmonische Kultur fördert ein positives Arbeitsumfeld.

2. Benefits als Ergänzung.

Benefits sollten nicht als Ersatz für emotionale Faktoren betrachtet werden, sondern vielmehr als Ergänzung. Sie können dazu beitragen, die Bindung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu stärken, indem sie deren individuelle Bedürfnisse und Lebenssituationen berücksichtigen.

Benefits bieten praktische Unterstützung und zeigen Wertschätzung für die Mitarbeitenden. Sie können das Wohlbefinden steigern und das Engagement erhöhen.

3. Synergieeffekte.

Die Kombination von emotionalen Faktoren und Benefits kann besonders wirksam sein. Eine starke Unternehmenskultur, die auf Vertrauen und Zusammenarbeit basiert, kann dazu beitragen, dass Benefits von den Mitarbeitenden positiver wahrgenommen werden.

Mitarbeiter, die sich emotional mit ihrem Arbeitgeber verbunden fühlen, sind oft eher bereit, die angebotenen Benefits zu nutzen und schätzen sie mehr.

4. Abhängigkeit von der Zielgruppe.

Die Bedeutung von Benefits im Vergleich zu emotionalen Faktoren kann je nach Zielgruppe variieren. Jüngere Generationen legen oft mehr Wert auf Flexibilität, Weiterbildungsmöglichkeiten und Work-Life-Balance, während erfahrene Fachkräfte möglicherweise stärker auf die Unternehmenskultur und die Identifikation mit der Branche achten.

Die Gestaltung eines maßgeschneiderten Benefit-Programms, das auf die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe eingeht, kann von entscheidender Bedeutung sein.

Sie wollen wissen, welche Werte Sie wirklich als Arbeitgeber prägen?

Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf – wir beantworten Ihre Fragen gern und schauen gemeinsam mit Ihnen, wie auch Sie sich als Arbeitgeber attraktiv positionieren. Wir freuen uns auf Sie!

Antje Vogel
Prozess & Analyse
Diana Will
Strategie & Konzeption

Fazit

Benefits sind zweifellos wichtig, aber sie sollten im Kontext anderer emotionaler Faktoren betrachtet werden. Diese emotionalen Faktoren sind oft prägender für die Wahrnehmung eines Arbeitgebers und haben einen größeren Einfluss auf die Mitarbeiterbindung und das Engagement. Unternehmen sollten eine ausgewogene Strategie verfolgen, die sowohl die emotionalen als auch die rationalen Attraktivitätsfaktoren berücksichtigt, um ein authentisches und attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Insgesamt sollten Unternehmen ein umfassendes Verständnis davon entwickeln, wie Benefits in die Gesamtheit der Arbeitgeberattraktivität eingebettet sind. Nur durch die richtige Balance aller Faktoren können sie ein authentisches und attraktives Arbeitsumfeld schaffen, das talentierte Mitarbeitende anzieht, bindet und motiviert.

Aus dem Cake-Blog.

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