Drei Jahre Cake Consulting: Eine Zwischenbilanz.

Wir könnten jetzt mit Aussagen um uns werfen wie: „Das war die beste Entscheidung unseres Lebens. Abgesehen von unseren Männern, die sind auch toll.“ oder „Seitdem wir Cake Consulting gegründet haben, können wir endlich genauso arbeiten, wie wir es immer wollten.“ oder „Cake Consulting macht uns einfach Spaß.“… Damit wir uns nicht falsch verstehen. Diese Sätze stimmen alle. Jeder einzelne. Aber in unserer Zwischenbilanz kommen wir doch mit ein bisschen mehr Substanz um die Ecke. 😊 Was lief gut? Wo haben wir uns weiterentwickelt? Wie nutzt man Potenziale? Los geht’s.

Die richtige Positionierung.

Uns war schnell klar, dass wir eine ziemlich genaue Vorstellung von unseren Wunschkunden und -projekten haben. Schon in unserer Vergangenheit haben wir gelernt, dass Kunden aus dem Umfeld des Mittelstandes speziell für uns und unsere Struktur viele spannende Möglichkeiten bieten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass wir damit sehr gut liegen. Der Bedarf ist enorm und diese Unternehmensgröße bietet für das, was wir tun (und vor allem wie wir es tun) am meisten Potenzial. Die Aufgaben und Ziele passen besonders gut zu uns Cakes. Natürlich sind wir individuell aufgestellt und kümmern uns durchaus auch um Arbeitgebermarken von Konzernen. Wobei es für uns eine goldene Regel gibt: Wir erarbeiten nur nationale Marken, keine internationalen. Weil es unsere feste Überzeugung ist, dass internationale Arbeitgebermarken oft nicht so authentisch sind, wie sie es sein könnten, wenn sie eine lokale Basis haben. Da gibt es sicher andere Auffassungen – für uns hat die Erfahrung gezeigt: Je präziser die Analysephase auf den jeweiligen (Arbeitnehmer-)Markt zugeschnitten ist, umso mitreißender und schlagkräftiger wird die spätere Arbeitgebermarke für die Zielgruppe. Daraus folgte für uns die Erkenntnis, dass wir manchmal auch Jobs nicht annehmen, obwohl da ein tolles Unternehmen bei den Cakes anklopft, mit dem wir gern zusammengearbeitet hätten. Einfach weil die Aufgabe nicht zu uns, unseren Prozessen und Zielen passt. Solch eine Entscheidung zu treffen, erfordert als junges Unternehmen viel Mut.

Die Krux von der Ehrlichkeit zu sich selbst.

Oben beschriebene Entscheidungen gegen Projekte tun oft weh. Manchmal dem potenziellen Kunden, auf jeden Fall aber uns. Aber mit ein bisschen Abstand haben sie sich immer als richtig herausgestellt. Denn es ist doch so: Ist man nicht ehrlich zu sich selbst und tut Dinge, die nicht oder schwer dem entsprechen, was man eigentlich tun möchte, kann das langfristig nur im Desaster enden. Wir haben unsere Zielgruppe klar definiert und sprechen vor allem mittelständische Unternehmen an. Dieser strategischen Entscheidung sind wir bislang in vielen Fällen treu geblieben. Die wenigen Ausnahmen waren erfolgreich, weil sie innerhalb des Projektes individuelle Merkmale hatten, die uns und unserer Strategie entsprechen, obwohl das Unternehmen deutlich komplexer oder größer ist als der klassische Mittelstand. Wenn wir irgendwann merken, dass wir uns mit dieser Ausrichtung doch geirrt haben, müssen wir dies hinterfragen und gegebenenfalls strategisch überarbeiten.

Stillstand bedeutet Rückschritt.

Eben klang es schon an. Die Cakes lieben die Dynamik. Auch wenn wir bislang wie gesagt beispielsweise unsere Zielgruppe sehr klar festgelegt haben und daran festhalten, überdenken wir Prozesse und Methodiken jederzeit entlang der Aufgaben, die an uns gestellt werden. Und verbessern sie, indem wir neue Tools ausprobieren (Link „auf Distanz entwickeln“), darüber nachdenken, wie wir unser Portfolio erweitern können oder wir einfach mal eine neue Perspektive einnehmen. Bei uns ist nichts in Stein gemeißelt (Doch. Fast nichts. Wir lieben Cake und unsere Zusammenarbeit hier.), wir führen Veränderungen aktiv herbei. Das können wir, weil wir beide uns zu 100 Prozent vertrauen, uns gegenseitig respektieren und einander zuhören. Das gilt selbstverständlich auch extern in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Nur in einer Atmosphäre, in der man ungewöhnliche Gedanken, Anstöße und Vorschläge äußern kann, ohne verurteilt zu werden, wächst etwas Neues. Oft auch etwas Besseres. Das hilft beim Fortschritt. Und dass wir uns in den vergangenen Jahren mit Cake absolut weiterentwickelt haben, darauf sind wir sehr stolz. Zeigt es doch, dass wir als frisch gebackene Unternehmerinnen ein sehr gutes Gespür für den Markt, unsere Kunden und unsere Fähigkeiten mitbringen. Wir fordern uns selbst heraus, ohne uns zu überschätzen. In der heutigen Zeit sicher etwas, was man sich bestimmt mal ausnahmsweise begeistert an die Brust pinnen darf. In diesem Sinne: Happy Birthday Cake Consulting, unser Schatz, auf die nächsten drei Jahre!! Mal gucken, wo wir dann stehen!!

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