Das Gerede von Partnerschaft: Nur emotionales Blabla ohne Substanz?

Wir zwei Cakes bauen auf Werte. Es ist uns wahnsinnig wichtig, verlässliche Leitplanken zu haben, auf die wir und unsere Kunden in der Zusammenarbeit bauen können. So wissen alle Beteiligten, wofür wir stehen und was sie während eines Projekts von uns erwarten können. Interessant ist allerdings, dass Werte wie Partnerschaft, Transparenz oder Respekt für unsere Arbeit nicht nur emotionales Geblubbere sind, die keine Konsequenzen für ein Projekt haben. Mitnichten, das Gegenteil ist der Fall: Das verbindliche Leben solcher Werte ist ein Gewinn für beide Seiten. Und zwar nicht nur an Wohlfühl-Atmosphäre während der gemeinsamen Arbeit, sondern auch faktisch im Prozess und Ergebnis.

Was ist Partnerschaft überhaupt?

Das müssen wir uns vielleicht zuallererst fragen. Was bedeutet Partnerschaft für uns Cakes? Für uns ist es essenziell, mit unseren Partnern gleichwertig zu agieren, einander ernstzunehmen und sich gegenseitig in den Prozess und in Fragestellungen einzubinden. Wir wertschätzen unser Gegenüber, genauso wie seine individuellen Erfahrungen. In einer Partnerschaft ist dies allerdings keine Einbahnstraße – diejenigen Kunden, mit denen wir ein optimales Ergebnis erzielt haben, hielten es im Umkehrschluss mit uns genauso und waren offen für unsere Erfahrungen. Dieser Austausch war grundlegend für den gemeinsamen Erfolg. Wir hören zu und werden gehört.

Und wie liefe ein Projekt ohne Partnerschaft?

Die Frage ist eher: Läuft ein Projekt ohne Partnerschaft überhaupt??! Was bleibt, wenn man den Dialog, das Vertrauen und die Transparenz im Prozess herausnimmt? Nun, nicht viel: Ein leidenschaftsloses Projekt, das vielleicht oberflächlich zu einem Ergebnis führt, das der Kunde nutzen kann. Aber nimmt man uns Cakes die Möglichkeit, wirklich in das Unternehmen, in den Arbeitgeber, abzutauchen und ihn tatsächlich zu verstehen, klaut man dem Projekt letztlich das Fünkchen Kreativität und Herzblut, das es braucht, um phänomenal werden zu können. Um emotional und mitreißend für die Zielgruppen sein zu können. All das geht ohne Involvement auf beiden Seiten verloren.

Wozu brauchen wir diese Loyalität?

Ohne pathetisch werden zu wollen: Nur wenn beide Seiten sich mit Verstand und Herz in ein Employer Branding – Projekt einbringen, befindet es sich auf dem Weg zum Erfolg. Investiert einer mehr als der andere, ist alles wie in einer schlecht funktionierenden Beziehung am Ende irgendwie zum Scheitern verurteilt. Dann bekommt man nämlich lediglich einen Austausch von leblosen Infos, die über das Echte hinwegtäuschen und kaum langfristige Zukunftsperspektive haben.

Und wie ist das Ergebnis mit Partnerschaft?

1. Optimaler Budgeteinsatz durch klare Verantwortlichkeiten.

Wer partnerschaftlich miteinander arbeitet, übernimmt für seinen Bereich klar Verantwortung. Dadurch können sich die Partner aufeinander und auf das Ergebnis verlassen. Sagt jemand im Projekt etwas für einen bestimmten Zeitpunkt zu, wissen alle anderen, wann sie mit ihrem Part anschließen können. Das spart Zeit und am Ende natürlich auch vor allem Geld. Unnötige Extra-Runden in der Kommunikation oder zahlreiche Freigabe-Schleifen entfallen auf diese Weise – weil alle wissen, worauf sie hinarbeiten und nahezu jederzeit wissen, wer wann welchen Schritt geht. Das ist effektiv und beflügelt ein gemeinsames Projekt mit mehreren Stakeholdern. Wir arbeiten gleichberechtigt miteinander und legen Zuständigkeiten für bestimmte Prozessschritte klar nach Kompetenz fest. So schaffen wir es, Ressourcen schonend einzusetzen und unnötige Aufwände zu vermeiden. Weil derjenige, der die Aufgabe am besten lösen kann (intern oder extern), sie auch übernimmt.

2. Positive und klare Kommunikation schafft Verbindlichkeit.

Hat man Vertrauen zueinander, kommuniziert man ehrlich. Sobald wir als echte Partner agieren, kann man auch mal unbequeme Dinge formulieren, die aber in der Sache weiterhelfen und wichtig sind. Höflich und diplomatisch, aber dennoch schonungslos und offen. Das sind wir unseren Kunden schuldig, dafür bezahlt man uns als Beraterinnen. Die vielleicht wichtigste unserer Aufgaben ist es, das in uns investierte Budget bestmöglich einzusetzen. Und dazu gehört eine gewissenhafte Analyse und deren Kommunikation – wir müssen den Finger manchmal in die Wunde legen, um Handlungspotenziale aufzudecken und zu formulieren. Erst danach können wir in den Lösungsmodus gehen, weil wir den Kunden so auf dem Weg mitnehmen und er Vorschläge nachvollziehen kann. Das wiederum funktioniert aber nur, wenn der Kunde die Info an sich aufnehmen kann und sich nicht an der Art der Kommunikation stört. Und genau das klappt, wenn er im Laufe des Projekts Vertrauen zu uns aufgebaut hat. So wie das eben Partner gemeinhin zueinander tun… Weil sie Versprechen einhalten und sich nicht gegenseitig (ent)täuschen. So nimmt man das Gehörte als bare Münze und konzentriert sich aufs Wesentliche: Die Botschaft.

3. Wissensaufbau auf beiden Seiten.

In einer Partnerschaft lernt man miteinander und voneinander. Alle Beteiligten respektieren ihre jeweilige Expertise und nehmen sich gegenseitig ernst. Man kann in der Sache diskutieren und sich austauschen, um den optimalen Outcome für alle zu produzieren. Der Kunde lernt von uns, indem wir ihm als Mentor Wissen anbieten und ihm Wege zeigen, wie er es später anwenden kann. Doch auch wir lernen mit jedem Kunden dazu: Prozesse, Unternehmensorganisation, Branchenwissen, Herangehens- und Denkweisen sowie Kulturunterschiede der Arbeitgeber. Dieses neu erworbene Wissen ist auf beiden Seiten wertvoll. Behalten alle diesen Gedanken im Hinterkopf, schaffen wir automatisch eine wertschätzende, kreative und leistungsorientierte Atmosphäre, in der es sich nicht nur besser arbeiten lässt, sondern wir gemeinsam einen echten Mehrwert schaffen.

Fazit.

Wenn wir Cakes ein optimales Ergebnis für einen Partner herausholen sollen, liegt die Verantwortung dafür nicht nur bei uns, sondern muss vom Kunden mitgetragen werden. Wir arbeiten als die Anwälte der Arbeitgebermarke. Können der Arbeitgeber und wir keine „partners in crime“ sein, werden wir Cakes unseren Job nur halb so gut machen, wie es vielleicht theoretisch möglich wäre. Ohne Vertrauen und Transparenz kann niemand das Maximum seiner Leistung abfragen. Nicht weil wir nicht wollen, sondern weil uns wichtige Bausteine für ein erfolgreiches Projekt fehlen: Kreativität braucht diese verbindliche, vom Austausch auf Augenhöhe geprägte Atmosphäre, um die von uns aufgebaute Arbeitgebermarke mit Emotionen aufzuladen. Und das ist es doch, worum es im Employer Branding immer geht: Attraktivität und Gefühl. Wie sollten wir diese Dinge am Ende erreichen, wenn es schon auf dem Weg dorthin daran hapert..?!

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